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Der Morgen kam schneller als gewünscht...war wohl doch mehr als ein Bier gestern Abend vor dem Auto. Abfahrt sollte wie immer 9 Uhr sein.

Frühstück war ebenfalls im Hotel gebucht. Jetzt leckeres Frühstück mit Kaffee. Ok, man weiß, dass die Franzosen eher auf Croissants und Marmelade stehen. Die Kaffeemaschine bot einen Cappuccino an, cool dachte ich und drückte die entsprechende Taste. Weiter zum Buffet, dort lag sogar Käse und Schinken. Der Käse zwar abgepackt, aber besser als nichts dachte ich. Der Cappuccino war inzwischen fertig und ich setzte mich. Ich versuchte die einzelnen Scheiben vom Käse zu trennen, musste dann aber feststellen, das war ein ganzes Teil..? Blockkäse 5 mm dick..? Na ja, erstmal einen Schluck Cappuccino... Bääähhh...Cappuccino mit Kakao..?? Alter Verwalter... du freust dich auf einen Cappuccino und dann so etwas..! Mit einem Lächeln im Gesicht stellte ich fest, Frank drückte ebenfalls die Cappuccino Taste am Automat. Sein Gesicht verzog sich, als wenn er auf eine saure Zitrone gebissen hat... haha... der Tag fängt ja gut an...

Weiter ging es Richtung Mont Saint Michel. Ein Kloster, welches nahe am Ufer auf einem kleinen Felsen im Wasser steht.

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Jedes Jahr sind hier ca. 3 Mio Touristen zu finden. Dementsprechend voll ist es, wenn man dort ist. Der Weg zum Kloster führt  nur über eine Brücke. Den Weg kann man mit einem Shuttle oder zu Fuß zurück legen. Da wir natürlich keine Lust auf den Touri Trubel hatten, musste ein anderer Weg gefunden werden.

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Dank Franks Datenvolumen auf dem Handy und Tante Google, fanden wir auch „unseren“ Weg. Auch hier stehen natürlich überall Schilder mit betreten verboten, Geldstrafe, Gefängnis und all dem Schnick Schnack rum. Anfangs noch recht zaghaft direkt hinter den Schildern... Ich gebe zu, die beiden Jungs mussten an diesem Spot volle Überzeugungsarbeit leisten, um mich zu überreden, irgendwann mitten tief in einem Feld zu stehen, um von dort aus Fotos zu machen.

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Der Weg ist doch Trolly geeignet, meinten Frank und Helmut. Ja ja...500 Meter über einen Feldweg und dann nochmals 200 Meter quer durch ein Feld... Jungs dachte ich mir... am Auto werden erstmal die Trolleys geputzt, so viel steht fest..!! Helmut suchte glaube ich nach der versteckten Kamera, als ich ihm am Auto dann einen Lappen in die Hand drückte..! Der Wetter App sei Dank, genau als wir fertig waren, fing es an zu nieseln. 

Vorletzter Punkt des Tages sollte Cap Frèhel sein, also, aufsatteln und los... Leider sollte die Wetter App recht behalten... je dichter wir unserem Ziel kamen, desto schlechter wurde das Wetter. Von der "Landstraße" will ich gar nicht reden. Die Trulla in meinem Navi schickte uns auf Straßen.... Angekommen am Cap Fréhel sah es nicht gut aus.. Hamburger Nieselwetter halt. Zumindest konnte man sich schon mal umschauen.

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Der Weg ist das Ziel heißt es ja, aber dieser Weg..?? Zugewachsen beschreibt es nicht im Ansatz. Helmut hatte es gut, bei seiner Größe ging das ja. Erst verweigerte ich den Durchgang wie ein Pferd vorm Hindernis... Nieselregen, kack Durchgang... Ich musste leider etwas rumzicken und meinen Unmut zum Ausdruck bringen. Zwischenzeitlich hörte der Niesel auf, wieder durchs Gebüsch und noch zwei drei Fotos gemacht.

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Leider offenbarte die Wetter App, dass das Wetter am letzten Spot noch schlechter sein soll. Kurz gesabbelt, Route umgeplant und gleich durch bis zum eigentlich letzten Punkt der Reise nach Brest. Wie immer buchte Frank uns ein Hotel aus dem Auto raus... perfekt, läuft..!! Der Blick in den Rückspiegel offenbarte, Frank nickte zur Seite und schlief ein. Kurz flammte der Gedanke und Gespräch mit Helmut auf, Franks offen Mund als Basketballkorb zu nutzen und mit Stapelchips zu werfen. Aber...hey... ich wollte keine Unmengen an Stapelchips im Auto verteilt haben.

Die Umgebung des Hotel weckte kein sonderliches Vertrauen, von daher nahmen wir mehr mit ins Zimmer als sonst.

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So langsam meldete sich der große Hunger bei uns dreien. Ein Blick ins Restaurant vom Hotel sollte nichts Gutes verheißen. LED Neon Akku Lämpchen auf den Tischen... DANKE, LANGT..!!!

Frank orderte am Empfang ein Taxi zum Hafen. Kurzer Check der Restaurants und wir landeten in einem Tex Mex Dingenbummens.

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Nach reichlich Essen und Bier stieg die Laune auch wieder, auch wenn die Gespräche manchmal verhalten waren...

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Frank hatte eine gloreiche Idee. Der Nachbartisch war durch eine Glasscheibe abgetrennt und an dem Tisch saßen zwei junge Männer. Helmut sollte die Kamera nehmen, sich direkt vor die beiden jungen Leute setzen,  während Frank und ich unsere Gesichter an die Glasscheibe pressten. Leider dauerte die Diskussion darüber zu lange und die beiden jungen Männer gingen.

Frank Olaf Scheibe

Egal, das Foto musste trotzdem gemacht werden. Ab mit dem Taxi ins Hotel und auf den leckeren Cappucino am nächsten Morgen freuen. Ihr könnt euch schon denke wie der war oder.?

Morgen steht die Überlegung an, in Unterhose am Leuchtturm zu stehen...

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